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Cloudpost VII – Lore – Ein ähnliches Universum

Erste geschriebene Lore

Hi, wir leben noch.
Es wäre eventuell ganz gut uns mal ein bisschen Zeit zu nehmen um euch ein bisschen einzuführen in unser Cloudpost VII Universum. Was der Name “Cloudpost VII” selbst bedeutet wird erst später erzählt. Heute geht es nur um die Zeit Geschichte der Menschlichen Rasse die wir schon im Minecraft Projekt eingebunden hatten und wie jetzt auch in unserem Point&Click Adventure.
Wechsel zur Englischen Sprache (rechts oben) um die Englische Version zu lesen.



 

Lim Ära

Der Planet Ma’Orben war einmal ein zusammenhängender Planet mit einem großen Kontinent, einem umfassenden Meer und mehrere Golfe, Geologischer Aktivität, einer Vielzahl von Tieren, Pflanzen und anderen Lebewesen. Alles in allem ein sehr fruchtbarer Planet.
Ungefähr 20.000 Jahre nachdem sich das erste Reptil entwickelte – tauchten die ersten Spuren von menschlichen Wesen auf. Die Kommunikation unter den Urmenschen war vermutlich auf einfachen lauten basierend. Es wird vermutet, dass noch Teile dieser sehr alten Verständigung in die neuartige Allgemeinsprache bis heute übertragen wurden.
Als sich die ersten größeren Gruppen auf fruchtbarem Land niederließen um Ackerbau zu betreiben, begann langsam ein stetiger Fortschritt einzusetzen. Abseits dessen wird vermutet, dass einige der gefundenen Steintafeln, welche mit Bildlichen Zaubersprüchen reliefartig versehen sind, aus dieser Zeit stammen.


Occu Ära

Wie alle Tiere hatten die Menschen eine Gruppenbildung erfahren, welche sich nun zu Stämmen entwickelten. Die Ältesten im Stamm waren immer schon die weisesten Menschen, es scheint fast so dass diese auch eine Gabe hatten mit Magie umzugehen.

Aus Zeichnungen ist bekannt, dass verschiedene Stämme miteinander kommunizierten und ihre Nachkommen miteinander vermählten. Der Gemahl musste dafür zur Prüfung allein zum anderen Stamm wandern. Um seinen Mut zu beweisen durfte er nicht den selben Weg wie seine Ahnen zwischen den Stammes Orten wählen. So fand dieser auf seiner Reise zu seiner Anvertrauten neue fruchtbare Orte oder den Tod.
Durch diesen Umstand entdeckten die Menschen eines Tages den Fels Ouis, welcher heute den Untergrund vom Meeting Dome bietet. Für die Menschen von damals muss es der Fruchtbarste Ort gewesen sein welchen sie kannten. Aus dieser Zeit stammen die ersten Steinwerkzeuge.
Die Menschen bildeten aus ihrer Lautsprache die ersten Dialekte und eigene Wörter.


Heri Ära

Es bildeten sich erste Dörfer welche auch das Landschaftsbild änderten. Basthütten wichen Lehm und Holzgebäuden, Wälder wurden geroddet um mehr Felder bestellen zu können. Da Holz und Steinwerkzeuge schnell verschlissen suchte man mit Magie im Boden nach härteren Materialien. Der Fels Ouis wies dabei die größten Vorkommen Oberirdisch und später auch Unterirdisch vor. Es entstanden die ersten Metallwerkzeuge.
Der Fels Ouis war damals schon ein Handelszentrum welches seinesgleichen suchte. Mit einer breiteren Aufgabenverteilung entstanden die ersten Berufe – womit später, sogar noch bis heute, eine Person ab stammend von dem Beruf seiner Ahnen gerufen wird.
Zu dieser Zeit, in der großen nördlichen Region welche später Norr Territorio genannt wird, lösten die jungen kräftigen Nachkommen die Stammesältesten in mehreren Blutigen Kriegen ab. Seitdem war der Zugriff auf Magie für die Menschen in dieser Region schwerer zugänglich als in allen anderen Regionen des Planeten Ma’Orben. Für die 4 anderen großen Regionen änderte sich nur die Bezeichnung der Stammesältesten über die Zeit. Diese waren immer noch die mächtigsten Magiekundigen in den Gemeinden.


Kento Ära

Als der Handel stark Anstieg und auch ein starkes Populationswachstum sichtbar wurde, mussten die Menschen verschiedener Territorio miteinander kommunizieren. Für die Kaufleute war das weniger ein Problem als für die normale Bevölkerung.
So setzten sich die Magiekundigsten Menschen zusammen und bereiteten den Weg einer einheitlichen Schrift und Grammatik, direkt gefolgt von einer Schulbildung.
Sie gründeten die größte Akademie im Tal der Lehre. Noch bevor die Magier ins Tal kamen, hatten sich in selbigem Mönche einer Religion angesiedelt. Diese hatten sich zur Aufgabe gemacht alle Pflanzen der Welt zu dokumentieren. Zwischen den Mönchen und der Akademie entstand ein freundliches Miteinander.

Nach ein paar Generationen allgemeiner Schulbildung in den Städten sahen sich teile der Ländlichen Bevölkerung benachteiligt und begehrten auf. Im Norr Territorio gab es am meisten Auseinandersetzungen. Die Magier-Akademie entschied wandernde Lehrer übers Land zu schicken. Große Teile der zukünftigen Norr und Sude Territorio verschlossen sich jedoch diesen Wandermagiern und seit jeher wird das Norr Volk auch raues Volk und das Sude das stumme Volk genannt.
Das West und Azume Territorio blühten mit den neuen Lehren auf, so auch das Kordea Territorio welches mit dem Meeting Dome zum größten Handels und Wissenszentrum der damaligen Zeit wurde.

Die Magier im Tal der Lehre entschieden die Schulbildung von der Magiekunde zu trennen und im Tal der Lehre nur noch Magiebegabte Menschen unter der Geschlechtsreife aufzunehmen. In der nähe des Tals bauten sie auf einem aktiven Vulkan den Schwarzen Turm und auf einem nahe gelegenen Berg den weißen Turm. Das Tal der Lehre wurde in Occu-Turris umbenannt. Auch verschmolz die Lehre mit der Religion der Ansässigen Mönche bis man fast nicht mehr zwischen Magiern und Mönchen unterscheiden konnte. So weitete sich etwa der Drang alle Pflanzen zu dokumentieren auf alle Dinge aus und es wurde ein Tempel in den größten Berg im Tal gehauen. Dadurch und durch den stetig wachsenden Bergbau wurden immer neue Erze und Mineralien gefunden.
Am Tag als Cai Tolito beim graben auf ein Erz stuß, welches die Gravitationsrichtung alles umgebenden Gesteins änderte, also Anitgravitational auf die Umgebung wirkte – sollte sich die Geschichte langsam ändern. Die gesammelten Werke von Tolito Uqua und seinem früheren Lehrer Mobu Uqua beschreiben sehr genau die nachfolgenden Entwicklungen in Verbindung des Erzes Volantit. Die Akadamie verbarg das Wissen vor der einfachen Bevölkerung, dass man Volantit Erz, erst zu einem Pulver zerkleinern muss um es dann zu einem Kristallen schmelzen zu können welcher ein vielfaches der Kraft des Erzes aufweist.


Jalu Ära

Mittlerweile gab es recht große Städte, welche ringsum kaum noch Wälder besaßen sondern meist nur noch von Feldern umgeben waren. An vielen Stellen in den Städten und auch außerhalb gab es auffallend schwarze Rauchsäulen der Schmelzhütten.
Durch die starke Verhüttung von Metallen in Kohleöfen gewann man bald mehr Rohmetalle als für Werkzeuge und Waffen notwendig war. Durch den gesunkenen Preis von Metallen und einen bekannten Schmied entwickelte ein Lehrer im West Territorio die erste Dampfmaschine. Diese hatte nur den Zweck für den Schmied seine Rohware an Steinbrocken zu zerkleinern. Der Lehrer wurde reich weil alle anderen Schmieden und Bergwerke eben eine dieser Wundermaschinen besitzen wollten. Er eröffnet seine eigene Schule zur Erforschung der Dampfmaschine und Weiterentwicklung jener. Mit der Hilfe einiger Schüler entwickelt er das erste Dampfbetriebene Luftschiff. Zwar gab es davor schon einfache Flugkonstruktionen mit Segeln und Heißluftballons aber diese mussten immer mit dem Wind Segeln. Das neue Dampfschiff konnte jedoch geradewegs gegen den Wind fahren und sogar für fast unbestimmte Zeit in der Luft bleiben nur gebunden an die Menge Kohlen und Wassers an Bord.

Der stete Überfluss an Waren, nicht nur Metallischer Natur, hatte zur Folge, dass sich die kleineren Gemeinden den größeren anschließen und sich letztendlich zu den 5 großen Regionen formten welche noch bis heute ähnlich erhalten sind.

Die Magier von Occu-Turris wandelten sich zum schlechten und blieben ihren fried­lie­benden Ahnen nicht treu. Einige verkauften das Wissen um Volantit an die mächtigsten Könige jener Zeit. Auch korrumpierten manche der Magier auf die Seite eines bis dahin unbekannten Bösen Wesens, mehr Metall als Fleisch und Blut.

Im Geheimen ließen die Hauptstädte der Territorio mit dem gekauften Wissen über Volantit verschiedene Dinge erforschen und bauen. Das West Territorio erbaute verschiedene Fliegende Festungen mit hilfe von Volantit welche mit sehr großen nach unten abstehenden Zacken bewährt waren. Riesige Geschütztürme wurden vom Meeting Dome in Auftrag gegeben. Das Sude Territorio baute einen Materieschild so hoch und breit wie 5 Bergmassive. Das Azume Territorio fand heraus wie man Volantit dazu brachte alles in der nähe liegende Volantit anzuziehen und so eine Magnetische Eigenschaft zu erbringen. Das raue Volk der Norr arbeitet Gefäße aus geblasenem Volantit mit dem sie Seelen von verstorbenen Lebewesen sammeln konnten.
Die Friedlichen Beziehungen zerbrachen daraufhin und es begannen die großen Fraktionskriege.

Während der langen Kriege griff das unbekannte Wesen aus Metall und Fleisch, welches sich Zaat Oia Uqua nannte, mit seinen Gefolgsleuten Occu-Turris an.
Neben den fast Lautlosen Kämpfen der Magier, wüteten sonderbare Untote Maschinen zwischen den Dorfbewohnern und den Mönchen. Bis auf Nera, Kuziu und ein paar Dorfbewohnern entkam niemand der Schlacht. Entgegen der Aussage von Kuzlu und Nera, berichteten die Dorfbewohner übereinstimmend das Lieutnant Stark den Anführer Zaat Oia Uqua niedergestreckt hatte um kurz darauf selbst den Untoten unter die Klingen zu kommen. Die beiden Cai jedoch behaupteten das Merf als Lehrling, Zaat Oia Uqua getötet hatte und er somit als Held gefeiert werden solle, nicht Lieutnant Stark. Um die Wahrheit herauszufinden bräuchte man eine tiefgehende Studie des Tals aus der Zeit. Dies ist jedoch nie geschehen, bisher wurde das Tal nicht mehr besucht. Sicher ist nur, dass ein Zauberspruch kurz nach übernahme des Tals vollzogen wurde der den gesamten Planeten Ma’Orben für immer veränderte.
Dies war das Ende der Fraktionskriege und der Anfang unserer jetzigen Ära.


Wessa Ära

Auszug aus Der letzte Sonnenaufgang: “Plötzlich bebte die Erde. Vogelschwärme erhoben sich in die Höhe und die Hunde liefen Weg vom Brunnen. Risse bildeten sich und purpurne Lichtstrahlen kamen aus dem Boden! Es gab mehrere Ruck, ich fiel mehrmals gefühlte 2 Meter. Wie ein aufgehender Leib Brot bewegte sich der Boden und ich mich mit ihm. Jene die konnten rannten zu den Flugmaschinen und versuchten so viele Menschen wie möglich aus dem Dorf an Bord zu bekommen. Während ich den Stein um meinen Hals presste sprach ich den Zauberspruch den mir meine Großmutter beibrachte und ich stieg in die Lüfte hinauf, weg von jenem Boden den ich einst mein Zuhause nannte.”
Der Planet Ma’Orben zerbrach. Er zerbrach in von der ferne betrachtet Millionen kleiner Stücke welche vom Boden immer noch riesige Inseln waren. Durch das Volantiterz im Boden stieg der größte Teil an Landmasse in die Höhe und blieb bis heute einigermaßen an Ort und Stelle. Besonders reiche Inseln wie neu erschlossene Bergwerke für das Erz, schossen regelrecht aus dem Boden sobald sie sich von dem umliegenden Gestein befreiten. Es muss wohl einen Zusammenhang zwischen Volantit im Boden und Fruchtbarem Boden für Pflanzen geben, dass die Hauptstädte der Territorio außer der Hauptstadt West und dem Meeting Dome komplett mit ihrem Umland blieben und in die Lüfte stiegen.
Das durcheinander war nicht direkt vorbei, es dauerte einige Jahrzehnte bis sich die Inseln fast vollständig beruhigten und sich die Menschen an ihre neue Umwelt anpassen konnten.
Den Ältesten des Meeting Domes ist zu verdanken, dass sie große Teile ihrer Volantitkristalle opferten um Hauptwege mit schwebenden Steinbrücken zwischen den Hauptstädten zu errichten. Dies ermöglichte wieder regulären Handel.
Auch im Diplomatischen Sinne gab es nur noch wenige kleine Auseinandersetzungen, meist ging es um Fürstentümer welche sich von ihrem Territorio abspalten wollten.

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